Japanische Minze gehört zur Familie der Lippenblütengewächse (Lippenblütler, Lamiaceae).
NICHT verwechseln: „Minzöl“ ist nicht dasselbe wie „Pfefferminzöl“.
Zur Gattung Mentha siehe auch: Pfefferminze (Mentha x piperita) und Krauseminze (Mentha aquatica var. crispa)
Minzöl wird eingenommen bei Blähungen und bei funktionellen Magen-, Darm- und Gallenbeschwerden.
Minzöl wird inhaliert bei Katarrhen der oberen Luftwege.
Äußerlich wird Minzöl bei Muskelschmerzen und nervenschmerzähnlichen Beschwerden sowie bei Katarrhen der oberen Luftwege verwendet.
Minzöl zum Einnehmen:
2 Tropfen Minzöl
auf Zucker oder in einem Glas warmem Wasser
1 bis 3 mal täglich einnehmen.
Minzöl zur Inhalation:
3 bis 4 Tropfen Minzöl in heißes Wasser geben, inhalieren.
Minzöl zur äußerlichen Anwendung:
Einige Tropfen Minzöl in die betroffenen Hautpartien einreiben.
Minzöl (Menthae arvensis aetheroleum partim mentholum depletum) nach der Monographie im Europäischen Arzneibuch ist das ätherische Öl aus den kurz zuvor gesammelten, frischen, blühenden oberirdischen Teilen von Mentha canadensis* (Synonym: Mentha arvensis var. glabrata*, Mentha arvensis var. piperascens*), durch Wasserdampfdestillation gewonnen. Aus dem Öl wird Menthol durch anschließende Kristallisation zum Teil abgetrennt.
Aussehen: Minzöl ist eine farblose, schwach gelbe oder grünlich gelbe Flüssigkeit.
Geruch: Minzöl riecht charakteristisch.
* botanische Schreibweise: Mentha canadensis L. (Synonym: Mentha arvensis L. var. glabrata (Benth.) Fern., Mentha arvensis var. piperascens Malinv. ex Holmes)
Heilpflanzen mit ätherischen Ölen für die Atemwege