Japanische Wollmispel

Japanische Wollmispel: Japanische Wollmispel

Japanische Wollmispel (Eriobotrya japonica (Syn. Rhaphiolepis bibas)

Japanische Wollmispel (Eriobotrya japonica; Syn. Rhaphiolepis bibas) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae).

Japanische-Wollmispel-Blätter im Arzneibuch: Eriobotryae folium

Japanische-Wollmispel-Blätter (Eriobotryae folium) nach der Monographie im Europäischen Arzneibuch sind die Blätter von Rhaphiolepis bibas (Syn. Eriobotrya japonica)*, ganz oder zerkleinert, getrocknet.

* botanische Schreibweise: Rhaphiolepis bibas (Lour.) Galasso & Banfi (Syn. Eriobotrya japonica (Thunb.) Lindl.)

Japanische-Wollmispel-Blätter im Arzneibuch werden vor allem in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM: Pipaye) verwendet.

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Japanische-Wollmispel-Blätter in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM): Pipaye 枇杷叶

Der chinesischen Name (Pinyin) für Japanische-Wollmispel-Blätter lautet Pipaye.

TCM-Merkmale von Pipaye:

Temperaturverhalten: kalt
Geschmacksrichtung: bitter
Funktionskreisbezug: Funktionskreise Lunge (orbis pulmonalis) und Magen (orbis stomachi).

In der Traditionellen Chinesischen Medizin werden Rezepturen mit Pipaye unter anderem bei folgenden Erkrankungen eingesetzt: Husten, Übelkeit, Erbrechen.

Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite ersetzen nicht eine medizinische oder pharmazeutische Beratung. Sie dienen nicht der Selbstmedikation. Anwendungsgebiete, Wirkungen, Nebenwirkungen und Gegenanzeigen sind hier nicht vollständig beschrieben. Für die geeignete Anwendung fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Bei pflanzlichen Arzneimitteln lesen Sie die Packungsbeilage.

Quellen

  1. Europäisches Arzneibuch (Ph.Eur.) 11. Ausgabe (Grundwerk 2023), Amtliche deutsche Ausgabe. Deutscher Apotheker Verlag.
  2. Hiller, K., & Melzig, M. F. (2010). Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen. Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag.
  3. Leon, C. & Yu-Lin, L (2017). Chinese medicinal plants, herbal drugs and substitutes, an identification guide. Kew (Großbritannien): Kew Publishing, Royal Botanic Gardens.