Kap-Aloe

Kap-Aloe: Kap-Aloe

Kap-Aloe (Aloe ferox)

Die Kap-Aloe gehört zur Familie der Grasbaumgewächse (Xanthorrhoeaceae). Früher wurde Aloe zur Familie der Affodilgewächse (Asphodelaceae) oder zur Familie der Aloaceae gezählt. Die gibt es nicht mehr als Rangstufe einer Familie.

Synonyme/einheimische Namen: Kap-Aloe, Bewehrte Aloe, Gefährliche Aloe.

Zur Gattung Aloe siehe auch: Aloe vera (Aloe barbadensis)

Wofür wird Kap-Aloe verwendet?

Anwendungsgebiet von Kap-Aloe ist:

Kurzzeitig bei gelegentlicher Verstopfung.

Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite ersetzen nicht eine medizinische oder pharmazeutische Beratung. Sie dienen nicht der Selbstmedikation. Anwendungsgebiete, Wirkungen, Nebenwirkungen und Gegenanzeigen sind hier nicht vollständig beschrieben. Für die geeignete Anwendung fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Bei pflanzlichen Arzneimitteln lesen Sie die Packungsbeilage.

Kap-Aloe im Arzneibuch

Kap-Aloe (Aloe capensis) nach der Monograhpie im Europäischen Arzneibuch ist der Saft der Blätter von Aloe ferox*, zur Trockne eingedickt, mit einem bestimmten Mindestgehalt an Hydroxyanthracen-Derivaten, berechnet als Aloin (Barbaloin).

Aussehen: Kap-Aloe ist eine tiefbraune Masse mit grünem Schimmer oder ein grünlich braunes Pulver. Die Masse hat glänzende, muschelige Bruchflächen.

Zur Arzneibuch-Monographie „Eingestellter Aloetrockenextrakt“ und zur HMPC-Monographie „Aloe“ siehe unter Aloe vera.

* botanische Schreibweise: Aloe ferox Mill.

Inhaltsstoffe von Kap-Aloe

Inhaltsstoffe von Kap-Aloe sind:

Anthracenderivate

  • Aloin A
  • Aloin B

5-Methylchromonglykosid-Derivate

  • Aloeresin B (Aloesin)

Quellen

  1. Blaschek, W. (2016). Wichtl – Teedrogen und Phytopharmaka. Stuttgart: Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH.
  2. Europäisches Arzneibuch (Ph.Eur.) 10. Ausgabe (Grundwerk 2020), Amtliche deutsche Ausgabe. Deutscher Apotheker Verlag.
  3. Hiller, K., & Melzig, M. F. (2010). Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen. Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag.
  4. Teuscher, E., Melzig, M. F., & Lindequist, U. (2012). Biogene Arzneimittel. Stuttgart: Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft.
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