Synonyme/einheimische Namen: Lavendel, Echter Lavendel
Lavendel gehört zur Familie der Lippenblütengewächse (Lippenblütler, Lamiaceae).
Lavendelblüten-Tee nach HMPC: Besserung des Befindens bei nervlicher Belastung und Erschöpfung und zur Unterstützung des Schlafes.
Lavendelöl zum Einnehmen oder als Badezusatz nach HMPC: Besserung des Befindens bei nervlicher Belastung und Erschöpfung und zur Unterstützung des Schlafes.
Lavendelblüten-Aufguss als Badezusatz nach Standardzulassung: Zur Behandlung von funktionellen Kreislaufstörungen.
Lavendelblüten-Tee:
1 bis 2 Teelöffel Lavendelblüten (ca. 0,75 bis 1,5 g) mit ca. 150 ml kochendem Wasser übergießen, nach ca. 10 bis 15 Minuten abgießen. Diesen Tee bei Unruhe und Angstzuständen und bei Verdauungsbeschwerden 2 bis 3 mal täglich trinken. Bei Einschlafstörungen vor dem Schlafengehen trinken.
Lavendelblüten-Bad:
10 bis 50 g Lavendelblüten auf 10 l Wasser (oder ein Vielfaches davon) ansetzen.
Lavendelöl-Bad:
1 bis 3 g Lavendelöl
auf ein Vollbad geben. 1 mal pro Tag.
Lavendelblüten (Lavandulae flos) nach der Monographie im Europäischen Arzneibuch (Ph. Eur.) sind die Blüten von Lavandula angustifolia* (Lavandula officinalis*), getrocknet, mit einem bestimmten Mindestgehalt an ätherischem Öl.
Lavendelöl (Lavandulae aetheroleum) nach der Monographie Europäischen Arzneibuch ist das ätherische Öl aus den Blütenständen von Lavandula angustifolia* (Lavandula officinalis*), gewonnen durch Wasserdampfdestillation. Aussehen: Lavendelöl ist eine klare Flüssigkeit, farblos oder blassgelb. Geruch: Lavendelöl riecht komplex. Sein Geruch erinnert an Linalylacetat.
Lavendelblüten (Lavandulae flos) werden nach HMPC ganz oder zerkleinert als Tee oder als bestimmte Tinktur in flüssiger Form eingenommen.
Lavendelöl (Lavandulae aetheroleum) wird nach HMPC in flüssiger Form eingenommen (z.B. als Lösung) oder als Badezusatz angewendet.
* botanische Schreibweise: Lavandula angustifolia Miller (Lavandula officinalis Chaix)
Weitere Heilpflanzen bei Unruhe oder Stress