Mädesüß

Mädesüß: Mädesüß

Echtes Mädesüß (Filipendula ulmaria)

Mädesüß gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae).

Wofür werden Mädesüßkraut und Mädesüßblüten verwendet?

Anwendungsgebiete von Mädesüßkraut und Mädesüßblüten sind nach HMPC die unterstützende Behandlung von Erkältung und die Linderung bei leichten Gelenkschmerzen.

Für diese Anwendungen kann Mädesüßkraut zerkleinert als Tee oder pulverisiert in Form von Tabletten oder Kapseln oder flüssig als Tinktur eingenommen werden.

Mädesüßblüten können zerkleinert als Tee eingenommen werden.

Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite ersetzen nicht eine medizinische oder pharmazeutische Beratung. Sie dienen nicht der Selbstmedikation. Anwendungsgebiete, Wirkungen, Nebenwirkungen und Gegenanzeigen sind hier nicht vollständig beschrieben. Für die geeignete Anwendung fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Bei pflanzlichen Arzneimitteln lesen Sie die Packungsbeilage.

Tee aus Mädesüßkraut und Mädesüßblüten zubereiten

Mädesüßkraut-Tee:

1,5 bis 6 g zerkleinertes Mädesüßkraut mit kochendem Wasser übergießen, nach 5 bis 15 Minuten abgießen, trinken. Täglich Tee aus aus einer Gesamtmenge von 2 bis 18 g Mädesüßkraut trinken.

Mädesüßblüten-Tee:

2,5 bis 6 g gestrichener Teelöffel zerkleinert Mädesüßblüten mit kochendem Wasser übergießen, nach 5 bis 15 Minuten abgießen. Diesen Tee aufgeteilt auf 1 bis 3 Portionen an einem Tag trinken.

Mädesüß im Arzneibuch

Mädesüßkraut (Filipendulae ulmariae herba) nach der Monographie im Europäischen Arzneibuch (Ph. Eur.) sind die blühenden Stängelspitzen von Filipendula ulmaria* (Spirae ulmaria*), ganz oder geschnitten, getrocknet, mit einem bestimmten Mindestgehalt an ätherischen Ölen.

Geruch: Mädesüßkraut riecht nach dem Zerreiben aromatisch nach Methylsalicylat.

Mädesüßblüten (Spirae flos) nach der Monographie im Deutschen Arzneimittel Codex (DAC) sind die Blüten von Filipendula ulmaria*, getrocknet, mit einem bestimmten Mindestgehalt an Flavonoiden, berechnet als Hyperosid.

* botanische Schreibweise: Filipendula ulmaria (L.) Maxim. (Synonym: Spirae ulmaria L.)

Historische Grafik von Mädesüß

Echtes Mädesüß, Filipendula ulmaria, historische Grafik

Quellen

  1. Europäisches Arzneibuch (Ph.Eur.) 10. Ausgabe (Grundwerk 2020), Amtliche deutsche Ausgabe. Deutscher Apotheker Verlag.
  2. European Medicines Agency (EMA), Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC) (12.07.2011): EMA/HMPC/434881/2010. Community herbal monograph on Filipendula ulmaria (L.) Maxim., herba. Abgerufen 11/2019 von https://www.ema.europa.eu/en/medicines/herbal/filipendulae-ulmariae-herba.
  3. European Medicines Agency (EMA), Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC) (12.07.2011): EMA/HMPC/434894/2010. Community herbal monograph on Filipendula ulmaria (L.) Maxim., flos. Abgerufen 11/2019 von https://www.ema.europa.eu/en/medicines/herbal/filipendulae-ulmariae-flos.