Kreuzdorn

Kreuzdorn: Kreuzdorn

Purgier-Kreuzdorn (Rhamnus cathartica)

Synonyme/einheimische Namen: Purgier-Kreuzdorn, Echter Kreuzdorn, Kreuzdorn

Kreuzdorn gehört zur Familie der Kreuzdorngewächse (Rhamnaceae).

Wofür werden Kreuzdornbeeren verwendet?

Anwendungsgebiet von Kreuzdornbeeren ist die kurzfristige Anwendung bei Verstopfung (Obstipation).

Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite ersetzen nicht eine medizinische oder pharmazeutische Beratung. Sie dienen nicht der Selbstmedikation. Anwendungsgebiete, Wirkungen, Nebenwirkungen und Gegenanzeigen sind hier nicht vollständig beschrieben. Für die geeignete Anwendung fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Bei pflanzlichen Arzneimitteln lesen Sie die Packungsbeilage.

Tee aus Kreuzdornbeeren zubereiten

Ca. 1/2 Teelöffel Kreuzdornbeeren (ca. 2 g) mit ca. 150 kochendem Wasser übergießen, nach ca. 10 bis 15 Minuten abgießen. Diesen Tee 2 mal täglich trinken. Zeitpunkt: Möglichst abends vor dem Schlafengehen.

Es soll die geringstmögliche wirksame Menge eingenommen werden. Dazu kann unter Umständen auch 1 Tasse Kreuzdornbeeren-Tee schon ausreichen.

Die maximale tägliche Dosis darf 30 mg Hydroxyanthracenderivate nicht überschreiten. Diese Höchstmenge wird mit den 2 Tassen Tee erreicht.

Kreuzdornbeeren im Arzneibuch: Rhamni cathartici fructus

Kreuzdornbeeren (Rhamni cathartici fructus) nach dem Deutschen Arzneibuch (DAB 2020) sind die ganzen Früchte von Rhamnus catharticus*, reif, getrocknet, mit einem bestimmten Mindestgehalt an Hydroxyanthracen-Derivaten, berechnet als Glucofrangulin A.

* botanische Schreibweise: Rhamnus catharticus L.

Historische Grafik von Kreuzdorn

Purgier-Kreuzdorn, Rhamnus cathartica, historische Grafik

Quellen

  1. Braun, R., & Zapf, T. (2019). Standardzulassungen und Standardregistrierungen für Fertigarzneimittel – Text und Kommentar (Gesamtwerk mit 19. Aktualisierungslieferung, 2019). Stuttgart: Deutscher Apotheker Verlag.
  2. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (Bfarm): Deutsches Arzneibuch 2020 (DAB 2020) – Amtliche Ausgabe. Stuttgart: Deutscher Apotheker Verlag.

 

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