Majoran

Majoran: Majoran

Majoran (Origanum majorana)

Majoran gehört zur Familie der Lippenblütengewächse (Lippenblütler, Lamiaceae).

Wofür wird Majorankraut verwendet?

Anwendungsgebiete von Majorankraut sind nach HMPC die Symptomlinderung bei leichten, krampfartigen Magen-Darm-Beschwerden sowie die Beruhigung gereizter Haut rund um die Nasenlöcher.

Für die Magen-Darm-Beschwerden wird Tee aus dem zerkleinerten Majorankraut getrunken.

Für die Beruhigung gereizter Haut rund um die Nasenlöcher wird eine Creme, Gel oder Salbe mit einem Extrakt aus Majorankraut auf die betroffenen Stellen aufgetragen.

Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite ersetzen nicht eine medizinische oder pharmazeutische Beratung. Sie dienen nicht der Selbstmedikation. Anwendungsgebiete, Wirkungen, Nebenwirkungen und Gegenanzeigen sind hier nicht vollständig beschrieben. Für die geeignete Anwendung fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Bei pflanzlichen Arzneimitteln lesen Sie die Packungsbeilage.

Tee auf Majorankraut zubereiten

2 bis 4 g zerkleinertes Majorankraut, mit 150 kochendem Wasser übergießen, nach 5 bis 15 Minuten abgießen. Diesen Tee 1 bis 2 mal täglich vor den Mahlzeiten trinken. Gesamtmenge pro Tag: Tee aus 2 bis 8 g Majorankraut.

Majorankraut im Arzneibuch: Origani majoranae herba

Majorankraut (Majoranae herba) nach dem polnischen Arzneibuch (Farmakopea Polska X) sind die blühenden Triebspitzen von Majorana hortensis* (Synonym zu Origanum majorana*), getrocknet, mit einem bestimmten Mindestgehalt an ätherischem Öl.

* botanische Schreibweise: Majoranae hortensis Moench, Synonym zu Origanum majorana L.

Quellen

  1. European Medicines Agency (EMA), Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC) (10.09.2016): EMA/HMPC/166517/2015. European Union herbal monograph on Origanum majorana L., herba. Abgerufen 11/2019 von https://www.ema.europa.eu/en/medicines/herbal/origani-majoranae-herba.
  2. Farmakopea Polska Widanie X (2014)